Koordinatensystem

Ein „Gitternetz“ wird zur Bestimmung der Lage von geometrischen Figuren wendet. Dies wird durch das Achsensystem ermöglicht. Da man in der Ebene Punkte mit Hilfe von zwei Koordinaten, nämlich der x-Achse (Abszissenachse) und der y-Achse (Ordinatenachse), eine eindeutige Lage zuordnen kann, reichen 2 Achsen aus. Für ein räumliche Gebilde benötigen wir allerdings eine dritte Achse.

Der Punkt, in dem sich die Achsen treffen, heißt Ursprung oder Nullpunkt.

Dieses Koordinatensystem wird auch kartesisches Koordinatensystem genannt.

Die Koordinatenachsen stehen in einem rechten Winkel aufeinander. Die x-Achse liegt dabei waagerecht (horizontal), die y-Achse senkrecht (vertikal).

Ein Koordinatensystem ist in 4 Quadranten eingeteilt. Ein Quadrant wird immer durch eine x-Achse und eine y-Achse begrenzt.

Die Einheit (Abstand der „Strichchen“) beträgt 1 LE (= Längeneinheit), sofern nichts weiteres definiert ist. Zum Zeichnen hat sich 1 cm als Einheit ganz gut bewährt (2 Kästchen in deinem Matheheft).

Die Achsen sind Strahle, sie beginnen bei 0 und enden im Unendlichen (soweit musst du sie aber nicht zeichnen! Es genügt, wenn du sie so weit zeichnest, wie du sie brauchst).

 

Merkhilfen: Wo ist y-Achse, wo die x-Achse?

Das X ist „gleichmäßig schwer“, während beim Y ein „Bein“ fehlt. Daher ist das Y nur einseitig schwer und daher kippt die Achse, die x-Achse bleibt aber liegen.

Das Y sieht wie ein Pfeil nach unten aus, die Achse geht unten.